Beispiel: Proteasen

Proteasen und deren Regulation mit spezifischen Inhibitoren spielen neben zahlreichen Stoffwechselprozessen eine zentrale Rolle in der Entwicklung pathogener Mechanismen der Zellapoptose, beim Tumorwachstum und anderen Krankheiten wie Alzheimer oder HIV.
Die BIA-Technologie erlaubt detaillierte Einblicke in die Regulationsmechanismen der Bindung von Inhibitoren und den entsprechenden Proteasen. Verschiedene Analysestrategien ermöglichen dabei eine kinetische Betrachtung der Interaktionen mit unterschiedlichen experimentellen Ansätzen. Entweder die Inhibitoren (z.B. Peptide) werden auf den Oberflächen gekoppelt und die Bindung der Proteasen direkt beobachtet.  Alternativ werden die Proteasen gekoppelt und die Bindung von z. B. niedermolekularen Inhibitoren wird detektiert.

Für die kinetische Analyse der Bindung niedermolekularer Inhibitoren eignen sich hervorragend auch Kompetitionsassays, um damit EC50 Werte für die Bindung dieser neuen Substanzen zu bestimmen.

Biaffin hat Verfahren zur Kopplung und reproduzierbaren Analyse von Proteasen auch unter sauren pH Bedingungen entwickelt, die als Service für unsere Kunden angeboten werden. Diese Assays können relativ schnell auch auf andere Proteasen übertragen werden.

 

Fragen Sie nach weiteren Informationen über Protease Assays und wir werden Ihnen geeignete Analysestrategien für Ihre Fragestellungen anbieten.

Konzentrationsreihe von Cathepsin D an einen gekoppelten Inhibitor

Die Abbildung zeigt die Bindung der Cathepsin D an einen immobilisierten Inhibitor.

Lösungskompetitionsassay von Cathepsin D mit dem Proteaseinhibitor Pepstatin

Lösungskompetitionsassay von Cathepsin D mit dem Proteaseinhibitor Pepstatin liefert einen EC50 = 0.1 nM

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